Archive for Dezember, 2008

Frauenrechte sind Menschenrechte

Sonntag, Dezember 14th, 2008
Verletzungen von Frauenrechten weltweit noch immer an der Tagesordnung Anlässlich des 60jährigen Jubiläums der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen am 10. Dezember erklärt die Vorsitzende der Gruppe der Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ingrid Fischbach MdB: Vor 60 Jahren hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Darunter bei den klassischen Freiheitsrechten auch explizierte Rechte der Frauen, so zum Beispiel die Rechtsgleichheit von Frauen und Männern bei der Eheschließung (Artikel 16). Trotzdem sind Verletzungen von Frauenrechten weltweit noch immer an der Tagesordnung: Auswirkungen dieser Missachtung von Frauenrechten reichen von weiblicher Genitalverstümmelung, Gewalt im Namen der Ehre, Zwangsverheiratungen, Frauenhandel und Zwangsprostitution bis hin zu häuslicher Gewalt. Gemeinsam müssen wir den Tag der Menschenrechte nutzen, um auf die Missstände aufmerksam zu machen und die Situation der Frauen zu verbessern. CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Platz der Republik 1, 11011 Berlin mailto:fraktion@cducsu.de http://www.cducsu.de Quelle: Berlin, Pressrelations.de

ZdK fordert politisches Handeln:

Freitag, Dezember 12th, 2008

 (KNA) Ein stärkeres Vorgehen gegen Zwangsprostitution und Frauenhandel fordert das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK). Kunden von Zwangsprostituierten sollten strafrechtlich verfolgt werden, verlangte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer in einem am 19. November in Bonn  veröffentlichten Brief an die Bundesjustizministerin, die Bundesfrauenministerin und die Fraktionsvorsitzenden von Union, SPD, FDP und Grünen. Er beklagte, dass die Politik auf diesem Feld bislang weithin untätig geblieben sei. Es seien die „Freier“ selbst, die durch ihr Verhalten gegen das sexuelle Selbstbestimmungsrecht und die Menschenwürde der Zwangsprostituierten verstießen und damit schwerste  Menschenrechtsverletzungen  begingen. Sie sollten deshalb bestraft werden, wenn  ihnen bewusst sei oder sie angesichts der Umstände erkennen könnten, dass es sich bei der Frau um eine Zwangsprostituierte handelt.

Ausdrücklich forderte Meyer dazu auf, die Konsequenzen aus dem Prostitutionsbericht der Bundesregierung vom Januar 2007 zu ziehen. In vielen Punkten sei dort konkreter Handlungsbedarf beschrieben worden. Noch sei aber so gut wie nichts geschehen.   (kfd direkt, Dezember 2008)

 

 

Gewalt gegen Frauen bleibt aktuelles Thema

Freitag, Dezember 12th, 2008

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen haben die kfd und weitere Verbände die Bundesregierung nochmals nachdrücklich  aufgefordert, die im Aktionsplan vom September 2007 angekündigte bundeseinheitliche Notrufnummer einzurichten. Sie soll bedrohten Frauen den Weg zu Hilfsangeboten in ihrer Nähe weisen und  Hemmschwellen abbauen.

(kfd direkt, Dezember 2008)

 

Frauenhaus-Arbeit verlässlich sichern

Freitag, Dezember 12th, 2008

Die Finanzierung von Frauenhäusern könnte durch bundeseinheitliche Standards und sachgerechte Pauschalen wesentlich verbessert werden.  Darin waren sich die meisten Sachverständigen während der öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Mitte November im Berliner Reichstagsgebäude einig.

(kfd direkt, Dezember 2008)

Köhler schämt sich für deutsche Männer

Freitag, Dezember 12th, 2008

 (KNA) Bundespräsident Horst Köhler hat Zwangsprostitution und Sextourismus als elementare Verletzungen der Menschenwürde angeprangert: „Ich schäme mich, dass Männer aus unserem Land sich an der sexuellen Ausbeutung von Frauen und Kindern in aller Welt beteiligen.“ Er äußerte sich bei der erstmaligen Verleihung des „Roland Berger Preises für Menschenwürde“ an die kambodschanische Frauenrechtlerin Somaly Mam. Die 38-Jährige war in ihrer Heimat selber Zwangsprostituierte.

(kfd direkt - Dezember 2008)

 

Einsatz gegen häusliche Gewalt - in der BRD wie im Europaparlament

Dienstag, Dezember 2nd, 2008

Am 25. November, dem Internationalen Tag  zur Beseitigung jeder Gewalt gegenüber Frauen, haben sich viele Gruppen zu Wort gemeldet und ihren Einsatz gegen jede Gewalt gegenüber Frauen bekräftigt, u.a. die Bundestagsfraktion der SPD (siehe http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?pfach=1&n_firmanr_=109407&sektor=pm&detail=1&r=347565&sid=&aktion=jour_pm&quelle=0 und das Europäische Parlament (siehe http://www.europarl.europa.eu/news/public/story_page/014-40658-301-10-44-902-20081027STO40641-2008-27-10-2008/default_de.htm).

(Info über Google.Alert)