Archive for the ‘Frauennetzwerk’ Category

Schwestern vom Guten Hirten als Mitunterzeichnerinnen

Donnerstag, Juli 17th, 2008

Seit 1996 sind die Schwestern vom Guten Hirten als NGO mit besonderem Beraterstatus bei ECOSOC, dem Wirtschafts- und Sozialrat der Vereinten Nationen in New York, vertreten.

Sie nehmen an vielen Kommissionssitzungen teil, vor allem dann, wenn es um Kinder, Mädchen und Frauen geht. So sind sie Mitunterzeichnerinnen der zu den Sitzungen der UN-Kommission für soziale Entwicklung vom 5. - 16. Februar 2008 verfassten Statements der NGOs (E/CN.5/2008/NGO/6, 23 und 24) zur Situation von Frauen im Bereich der Lohnarbeit, der Migration, des Menschenhandels, der Menschenrechts-verletzungen und der Gesundheitspolitik.

Sie haben sich auch bei den Sitzungen der UN-Kommission zur Rechtsstellung der Frau vom 25. Februar - 7. März 2008 zu Wort gemeldet mit den NGO-Statements E/CN.6/2008/NGO/4, 11, 13 und 25  zu den Themen Gender-Gleichstellung, Bildung, Gesundheit, geschlechtsbezogene Gewalt, Aids-Prävention, systemische Diskriminierung sowie Ausbeutung von Frauen usw.

Gemeinsam mit anderen Frauengruppen, die überall in der Welt gegen Menschenhandel eintreten, haben sie sich an die Regierungen gewandt. Sie fordern sie auf , das Wiener Forum zum Kampf gegen Menschenhandel (UNGIFT), das vom UN-Büro gegen Drogen und Kriminalität (UNODC) vom 13. - 15.02.2008 veranstaltet wurde, als Grundlage zu nutzen, um ihren ernsthaften politischen Willen zum Kampf gegen Menschenhandel unter Beweis zu stellen. Sie fordern die Regierungen ebenso auf, ausreichende Ressourcen für diesen Kampf bereitzustellen.

Die NGO vom Guten Hirten wird dabei vertreten durch Sr. Winifred Doherty rgs, unsere Vertreterin bei der UNO, und durch Katherine Ward, eine Mitarbeiterin. Katherines Aufgabe ist es, die  Arbeit für Gerechtigkeit und Frieden, die in unserer Kongregation auf allen Ebenen organisiert ist, zu koordinieren. Da meistens eine Praktikantin aus der Kongregation in unserem NGO-Büro in New York mitarbeitet, nimmt auch diese an solchen Sitzungen teil.

India’s PM: Abortions of female fetuses a “national shame”

Donnerstag, Mai 15th, 2008
Indian Prime Minister Manmohan Singh said Monday the country should be ashamed of its frequent abortions of female fetuses, a practice that is widespread because of the country’s deep-seated cultural preference for boys. Every year, an estimated 500,000 female fetuses are aborted because of their gender, due in part to the traditional belief that sons will better support their parents when they are old. Google/Associated Press (4/28) (Aus: Un Wire, 28 April, 2008)

Junge Frauen nehmen an EU-Projekt teil

Donnerstag, Mai 15th, 2008

Eine Jugendhilfeeinrichtung der Deutschen Provinz der Schwestern vom Guten Hirten nimmt seit einigen Jahren an dem EU-Projekt LEONARDO DA VINCI MOBILITY teil.

Im Rahmen dieses Projektes haben schon eine Reihe von Jugendlichen drei Wochen ihrer Berufsausbildung in einem Haus vom Guten Hirten eines anderen EU-Landes gemacht - bisher aber nur in Österreich, wo die Sprache kein Problem bildete. Zum Abschluss erhielten sie aus der Hand einer EU-Parlamentarierin dann den EU-Pass.

Im April 2008 wagten sich zwei junge Frauen, die in der Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg ihre Ausbildung machen, sogar in ein nicht-deutschprachiges EU-Land: Sie verbrachten drei Wochen im Generalat vom Guten Hirten in Rom und lernten dort die italienische Küche, Haus- und Wäschepflege kennen. Sie sind mit Recht stolz darauf, dass sie sich dieser besonderen Herausforderung gestellt und ihre “Mobilität” bewiesen haben. Der bayerische Kultusminister überreichte ihnen und anderen TeilnehmerInnen am Leonardo da Vinci-Projekt im Rahmen einer Feierstunde ihren EU-Pass.

Zwei weitere junge Frauen aus der Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg verbrachten im Juni 2008 drei Wochen ihrer Ausbildung in unserem Mutterhaus in Angers, Frankreich. Auch sie arbeiteten im hauswirtschaftlichen Bereich des großen Tagungshauses mit und stellten sich der besonderen Herausforderung eines Einsatzes in einem fremdsprachlichen EU-Land, vor allem dann, als 140 Sehbehinderte an einer mehrtägigen Tagung teilnahmen.

Es gibt kein Recht auf Abtreibung

Donnerstag, Mai 15th, 2008

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat am 16. April mehrheitlich ein „uneingeschränktes Recht auf Abtreibung“ gefordert (siehe Bericht auf Seite 9 dieser Ausgabe). Im Vorfeld hatte kfd-Bundesvorsitzende Magdalena Bogner die 18 deutschen Repräsentanten schriftlich aufgefordert, diesen Bericht abzulehnen.  

Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Ziel der Europäischen Menschenrechtskonvention ist der Schutz der Menschenwürde und der Menschenrechte. Ein Recht auf Abtreibung steht dazu in unmittelbarem Widerspruch, da auch der ungeborene Mensch Recht auf Leben hat. Weder im Europarecht noch im Völkerrecht gibt es ein ‚uneingeschränktes Recht auf Abtreibung’. Ein solches Recht gehört auch nicht zu den ‚sexuellen und reproduktiven Rechten’. Im Bericht ist nicht erkennbar, dass das Kind ein Recht auf Leben hat bzw. die Frau  ein Recht auf umfassende Beratung und Unterstützung. Der differenzierten europäischen Rechtslage, die in Bezug auf  Abtreibung zwischen ‚legal’ und ‚straffrei’ unterscheidet, wird nicht Rechnung getragen.“

Darüber hinaus, so Bogner weiter, sei es besonders aus der Sicht von Frauen ein Defizit, dass die Ergebnisse wissenschaftlicher Studien nicht beachtet würden, die auf die negativen physischen und psychischen Folgen von Abtreibungen hinweisen. Die kfd-Bundesvorsitzende: „Statt eines ‚Rechtes auf Abtreibung’ fordern wir eine politische Stärkung aller Bemühungen von  Unterstützungsmaßnahmen für Frauen in Schwangerschaftskonfliktsituationen, damit sie sich für ein Kind entscheiden können.“

(Aus: kfd-direkt, Mai 2008, S. 11)

 

“Gute Männer vergewaltigen nicht”

Donnerstag, Mai 15th, 2008

Die Vereinten Nationen schätzen, dass in 14 Jahren Bürgerkrieg bis zu drei Viertel aller Liberianerinnen (!) Opfer sexueller Gewalt wurden. Zu ihnen gehört auch Liberias Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf. Heute hat das westafrikanische Land eines der strengsten Missbrauchsgesetze der Welt.

Bei ihrem Amtsantritt im Januar 2006 brach Johnson-Sirleaf ein Tabu, als sie bekannte, vergewaltigt worden zu sein. In einem Land wie Liberia war das ganz besonders bedeutsam. Denn in 14 Jahren Bürgerkrieg (1989-2003) setzten Rebellen und Regierungstruppen sexuelle Gewalt systematisch als Waffe ein…

Lange Zeit wurde darüber nicht gesprochen. Doch seit die heute 69-jährige “Ma Ellen” Präsidentin ist, wurde Missbrauch in Liberia ein Thema. An Straßen und Hauswänden stellte die Regierung Plakate mit gemalten Gewaltszenen auf: “Gute Männer vergewaltigen nicht” oder “Vergewaltigung ist ein Verbrechen”. Das strenge Missbrauchsgesetz soll potenzielle Täter abschrecken und für gerechtere Strafen sorgen - bis zu lebenslanger Haft…

(Aus: kfd-direkt, Mai 2008, S.6)

Frauenprotest gegen ungleichen Lohn

Donnerstag, Mai 15th, 2008

Erstmals wurde am 15. April auch in Deutschland der “Equal Pay Day” begangen - der internationale Aktionstag für Entgeltgerechtigkeit zwischen den Geschlechtern. In mehr als 25 Städten gab es Protestveranstaltungen. Auch Politikerinnen und der Deutsche Frauenrat meldeten sich zu Wort.

“Frauen verdienen weniger, weil sie Frauenarbeiten verrichten, und Frauenarbeiten werden geringer bezahlt, weil sie von Frauen ausgeübt werden.” Zu diesem Zirkelschluss, so erklärte Brunhilde Raiser - Vorsitzende des Deutschen Frauenrates, zu dem auch die kfd gehört - seien US-amerikanische Sozialwissenschaftlerinnen schon vor gut 20 Jahren gekommen. Das sei heute noch so aktuell wie damals, obwohl es noch nie zuvor eine so gut ausgebildete Frauengeneration wie heute gegeben habe….

(Aus: kfd-direct - Mai 2008, S. 5)

Informationen aus dem Newsletter des Deutschen Frauenrates

Mittwoch, Mai 14th, 2008

Gesundheit & Bioethik:

Kein Handel mit Eizellen!

Der Bund Deutscher Hebammen kritisiert das Verschachern von Eizellen im Ausland als neue Form des Organhandels. Reproduktionsmedizinische Zentren in Spanien, Tschechien, Polen und Russland entnehmen Frauen nach einer Hormonbehandlung Eizellen, die dann an wohlhabende Empfängerinnen verkauft werden. “Das ist ein Skandal”, so Helga Albrecht, Präsidentin des Bundes Deutscher Hebammen am 10. März. Ich finde es verwerflich, wenn sich Wohlhabende Körperteile von Armen kaufen können.”                              (19.03.2008)

http://www.frauenrat.de/index.aspx?LOC=NOTEDETAILS&NWS_ID=615&NWS_SYS_ID=144242121&NWS_MDT_ID=9999 

Arbeit & Wirtschaft:

Größter Lohnrückstand bei älteren Frauen

Der Gehaltsunterschied zwischen den Geschlechtern wächst mit den Lebensjahren. Junge Frauen stehen besser da als ältere - ohne vollständig zu den Männern aufschließen zu können. Durchschnittlich verdienen Frauen in Deutschland brutto rund 23 Prozent weniger als Männer. Das ergibt eine aktuelle Auswertung des Online-Portals frauenlohnspiegel.de durch das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Forschungsinstitut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI).                                                (26.03.2008)http://www.frauenrat.de/index.aspx?LOC=NOTEDETAILS&NWS_ID=617&NWS_SYS_ID=144242121&NWS_MDT_ID=9999 

Arbeit & Wirtschaft:

1. Equal-Pay-Day in Deutschland

Am 15. April ist Equal-Pay-Day. Dann haben Frauen die gleiche Gehaltssumme auf ihrem Konto wie Männer am 31.12. des Vorjahres. Zum ersten Mal in Deutschland rufen die Business and Professional Women Germany (BPW) gemeinsam mit dem Deutschen Frauenrat und anderen Frauenorganisationen zum Eqal-Pay-Day in Deutschland auf. In Berlin wird es eine Protestkundgebung im Roten Rathaus geben.                                                 (26.03.2008)http://www.frauenrat.de/index.aspx?LOC=NOTEDETAILS&NWS_ID=618&NWS_SYS_ID=144242121&NWS_MDT_ID=9999 

Zwei Schwestern vom Guten Hirten beim Vienna Forum UN-GIFT

Mittwoch, Februar 27th, 2008

Sr.Martina Ernst aus Erfurt und Sr. Hedwig Jöhl aus Genf waren unter den  1.200 TeilnehmerInnen bei UN-GIFT, Global Initiative to Fight Trafficking, einer Initiative der Vereinten Nationen und ihres  Büros in Wien gegen Drogen und Kriminalität (UNODC). Es ist die erste größere Konferenz der Vereinten Nationen zum wachsenden Problem des Menschenhandels.

Antonio Maria Costa, der Vorsitzende de UNODC, sprach in seiner Eröffnungsrede  von dem boomenden internationalen Handel mit Menschen, der den Händlern einen Gewinn von Milliarden von Dollar einbringt auf Kosten der Millionen von Opfern.

Entscheidende Faktoren für den Menschenhandel sind einerseits Armut, Analphabetismus und Arbeitslosigkeit, andererseits die Nachfrage der Sexindustrie, die Suche nach billigen Arbeitskräften und eine patriarchalische Gesellschaft, die die negativen Verhaltensmuster von Männern in Beziehung zu Frauen und damit auch die Vermarktung von Frauen fördert.

Das wichtigste Stichwort für uns schien Zusammenarbeit, denn bisher ist das Schleppernetzwerk besser organisiert als das der Antischlepper.                                                          (Aus dem Bericht von Sr.Hedwig Jöhl)

Mehr bei www.ungift.org

Hilfe in der Situation häuslicher Gewalt

Mittwoch, Februar 20th, 2008

Wer häusliche Gewalt erleidet, kann sich jetzt online helfen!

Wie?

Eine neue Website www.gewaltschutz.info ermöglicht Opfern häuslicher Gewalt,

  • sich frühzeitig und anonym zu informieren
  • ihre Beziehung zu analysieren
  • eine Trennung vorzubereiten (Sicherheitsplan, Notfalltasche)
  • Anträge zum Gewaltschutzgesetz herunter zu laden
  • die bei der Trennung nötigen Ämtergänge zu verstehen

(Information von  Terre des Femmes e.V.)

Europaratskonvention zur Bekämpfung des Menschenhandels

Freitag, Februar 1st, 2008

Heute, am 01. Februar 2008, tritt die Europaratskonvention zur Bekämpfung des  Menschenhandels in Kraft. Diese Konvention ist das erste internationale Dokument, in dessen Mittelpunkt nicht nur die strafrechtliche Verfolgung der Täter, sondern vor allem auch der Schutz der betroffenen Kinder, Frauen und Männer steht.

Die Bundesregierung hat diese Konvention zwar unterschrieben, bislang jedoch nicht ratifiziert.

                                                               (KOK e.V.)              

Kooperationskonzept Innenministerium - Guter Hirte

Mittwoch, Januar 16th, 2008

Endlich am Ziel, um mit gebündelten Kräften zum Wohl von an den Rand der Gesellschaft gedrängten Frauen zu arbeiten! So wird Sr.M.Martina Ernst, Schwestern vom Guten Hirten und Sozialarbeiterin in Erfurt, am 18. Dezember 2007 gedacht haben.

Und das ist die Geschichte:

Auf Einladung der Frauenbeauftragten der Thüringer Landesregierung hielt Lea Ackermann, Gründerin von Solwodi e.V.,  im Nov.2003 einen Fachvortrag über Menschenhandel und Zwangsprostitution in Erfurt. Dieser Vortrag hat in den verschiedenen Fachkreisen großen Anklang gefunden. Alle Teilnehmer waren sich einig, dass auch in Thüringen etwas gegen Frauenhandel und Zwangsprostitution getan werden sollte.

Angeregt durch diesen Fachvortrag waren wir Schwestern vom Guten Hirten  entschlossen, eine Fachberatungsstelle für diesen Personenkreis einzurichten. Die
Zusammenarbeit mit Solwodi wurde angedacht, ließ sich aber aus verschiedenen Gründen nicht verwirklichen.  So machten wir uns allein an die Arbeit.

Unser ausgearbeitetes Konzept wurde der Gleichstellungsbeauftragten für Frau
und Mann bei der Thüringer Regierung vorgelegt und in verschiedenen Verhandlungen mit ihr besprochen. Sie war an dem neuen Frauenprojekt sehr interessiert, konnte aber keine finanzielle Hilfe zusagen.

Am 29.12.05 wurde schließlich unsere Fachberatungsstelle von der Gleichstellungs-beauftragten für Frau und Mann, Thüringer Landesregierung, anerkannt.

Es brauchte noch weitere 2 Jahre internsiver Arbeit mit den Behörden, bis am 18. Dezember 2007 ein Kooperationskonzept mit dem Thüringer Innenministerium, Abteilung Polizei, unterzeichnet wurde.

16.01.2008        Sr.M.Martina Ernst, Erfurt

Ein Film, der aufrüttelt

Mittwoch, November 7th, 2007

Am ersten europäischen Tag gegen Menschenhandel, dem 18. Oktober 2007, der unter dem Motto “Zeit zum Handeln“  stand, wurde in Brüssel der Film “TRADE” in Anwesenheit des Vizepräsidenten der Europäischen Kommission, Franco Frattini, uraufgeführt. Er ist inzwischen auch in deutschen Kinos angelaufen.

Der deutsche Regisseur Marco Kreuzpaintner behandelt in seinem von Roland Emmerich produzierten Film das Thema Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und zeichnet die Entführung einer jungen Polin und eines 13jährigen mexikanischen Mädchens nach, dessen Bruder sich auf der Suche nach seiner Schwester in Gefahr begibt.

Frattini sagte anlässlich dieser Aufführung: “Wir wollen ein klares Signal aussenden: Null Toleranz für Täter; hundertprozentige Unterstützung der Opfer.”

Hintergrundinformationen zu dem Film im Internet:www.trade-derfilm.de

Frau Europas 2007

Mittwoch, November 7th, 2007

E n g ag i e r t e   J o u r n a l i s t i n :

INGE BELL ist neue
„Frau Europas 2007“

Die 40-jährige Journalistin Inge Bell hat den Preis „Frauen Europas
– Deutschland 2007“ erhalten. Die Fernseh- und Hörfunkjournalistin
werde für ihren Kampf gegen Menschenhandel und Zwangsprostitution
geehrt, erklärte das „Netzwerk Europäische Bewegung Deutschland“. Außerdem würdige die Bewegung Bells Einsatz für wehrlose Frauen und Mädchen auf dem Balkan. Der Preis „Frauen Europas – Deutsch-land“ wird seit 1991 vergeben.

Mehr Infos im Netz:
www.europaeische-bewegung.de/index.php?id=2909
(kfd direkt, November 2007)

Unsere Mitschwester M. Martina Ernst aus Erfurt war bei der Feier der Preisverleihung in Berlin anwesend. Die Laudatio hielt Sr. Lea Ackermann, Solwodi, die schon früher diese Auszeichnung erhalten hat.

Europa macht sich stark zum Schutz der Frauen vor Gewalt und Menschenhandel

Mittwoch, November 7th, 2007

So hat - nach der Europaratskonvention zur Bekämpfung des Menschenhandels (16.05.2005)  - das Europäische Parlament am 16.11.2006 dem Europarat einen Bericht zur Bekämpfung des Menschenhandels: ein integriertes Vorgehen und Vorschläge für einen Aktionsplan als Empfehlung vorgelegt.

Die OSCE hielt im September 2007 in Wien eine Tagung zu dem Thema und will eine Schlüsselrolle im Kampf gegen den Menschenhandel übernehmen.

Die Europäische Kommission erklärte den 18. Oktober als ersten europäischen Tag gegen Menschenhandel.

ALDE, ein Zusammenschluss der Demokraten und Liberalen im Europäischen Parlament,  hat im Juni 2007 ein Hearing zu dem Thema veranstaltet und will intensiver gegen Menschenhändler vorgehen.